Innovation im Check: Wo sind die Kunden?

Mit meinem privaten Innovations- und Sidepreneur-Projekt music-workshops.net lerne ich, wie man Innovation gezielt entwickelt und testet: Inspiriert von Ash Mauryas Buch Running Lean platziere ich aktuell den MVP des Produkts, mit dem Musiker inspirierende Masterclasses oder Lehrer finden können.

Mein MVP enthielt Fotos, Beschreibungen und Links auf Lehrer und weitere Ressourcen mit Weiterbildung für Musiker. Die Hypothese die ich testen möchte ist:

Ich glaube, dass es Musiker gibt, die begeistert sind von der Übersicht der Masterclasses und Lehrer, die auf der Website stehen. Ich glaube, das ich diese Musiker im Prozess der Kaufentscheidung erreichen kann und sie die Website als Quelle für ihre Entscheidung nutzen.

Konkret ist also zu testen ob ich leicht genug Reichweite erzeugen kann und Musiker im Prozess der Kaufentscheidung erreiche. Oder sogar den Wunsch für einen Kauf wecken kann.

Der erste Versuch, war mit Facebook-Werbung Menschen auf die Website zu bekommen. Ich hatte mit überschaubarem Budget eine stattliche Zahl von Besuchern auf der Website. Was habe ich gelernt? Werbung hilft, Menschen auf die Website zu bringen.

Funktioniert mein Geschäftsmodell? Keine Ahnung… Ich weiß nicht, wie viele davon gekauft haben oder hätten.

Immerhin hat mir die Aktion geholfen, Facebook zu sagen, wer meine Zielkunden sind: Diejenigen, die sich Details angesehen haben, und solche die ihnen ähnlich sind, kann ich in einer nächsten Werbeaktion gezielt ansprechen.

Der zweite Versuch ging in genau diese Richtung: Zielgruppenoptimierung. Die Ergebnisse waren vielversprechend, da ein relevanter Teil der Besucher  die weiterführenden Links klickte.

Das Ganze ist ziemlich teuer. Ich bezahle über 1€ pro Besucher. Bei einem erwarteten Umsatz von 10€ pro Conversion ist das zu hoch. Aber im Moment möchte ist herausbekommen ob überhaupt jemand kauft.

Funktioniert mein Geschäftsmodell? Vielleicht…

Zeit für die nächste Etappe: Anstatt des Links können die Besucher direkt einen Termin anfragen. Ziel ist zu lernen, wie viele der Besucher tatsächlich Interesse an einer Unterrichtsstunde haben oder einen Kurs kaufen wollen.

Ergebnis: Enttäuschend: Niemand füllt das Formular aus. Experiment gescheitert? Vielleicht… 

Möglicherweise liegt es auch daran, dass ich die Musiker nicht im Prozess der Kaufentscheidung erwische.

Zeit für das nächste Experiment: Spitze Werbung. Werbung für Unterricht bei Thorsten Skringer, einen bekannten deutschen Saxophonisten. Die Google-Suchbegriffe sind sehr weit im Long Tail und die Anzeigen werben mit Thorsten Skringers Name.

Ergebnis: noch offen

To be continued

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